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Stecklingsbedarf

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Stecklinge – Der Start für neue Pflanzensorten

Mit Stecklingen und Samen schafft man unglaubliches. Aus kleinen Ablegern oder mini Samen wird eine Pflanze mit Gemüse, Früchten oder sogar speziellen Gewürzen. Der Beginn einer Pflanzensorte kann durch eine Aussaat beginnen, wodurch eine generative Vermehrung das Erbgut der Pflanzen neu kombiniert wird. Die daraus resultierende Pflanze unterscheidet sich von der Elternpflanze. Bei der Vermehrung durch Stecklinge wird das exakte genetische Abbild der Mutterpflanze weitergegeben.


Vorteile von Stecklingen

Wie schon weiter oben beschrieben klont man sozusagen die Mutterpflanze, was den Vorteil hat, dass eine erntereiche Pflanze vermehrt wird. Ein solcher Phänotyp hat dann die exakt gleichen Eigenschaften und unterscheidet sich gar nicht. Auch die Entwicklung von Stecklingen unterscheidet sich zur Zucht aus Samen. Hier wachsen die kleinen Pflanzen schon sehr buschig. Auch dieser Vorteil kann für die Blüte- und Erntephase ausschlaggebend sein und einen großen Unterschied im Ertrag bringen.
Aufgrund der Abkopplung von älteren Pflanzen sind Stecklinge blühfreudiger, da diese genetisch älter sind. Weitere Eigenschaften wie Geschmack, Wirkung, Schädlingsresistenz, Schimmelanfälligkeit und Hitzebeständigkeit, werden hier auch in Betracht gezogen, damit keine Pflanze mit vielen negativen Eigenschaften großgezogen wird. Noch eine positive Eigenschaft ist der Verzicht auf Samenkauf. Hat man eine tolle Mutterpflanze und ist zufrieden mit dem Wachstum und der Ernte, so benötigt man kein langwieriges ziehen mehr aus kleinen Samen. Diese können oftmals auch nicht keimen, wodurch viel Zeit verloren geht.


Stecklinge richtig schneiden

In der Theorie und auch in der Praxis ist es relativ einfach: Man schneidet ein Trieb der Mutterpflanze ab und bringt diesen zur Bildung von Wurzeln, damit sich dieser Trieb alleine versorgen kann. Das führt dann zu einer Jungpflanze. Das Abschneiden eines Stecklings sollte immer dicht über oder unter einer Knospe passieren, da dort viel Teilungsgewebe und Wuchsstoffe existieren. Die Entwicklung der Stecklinge verläuft so schneller und besser. Schneiden kann man die Stecklinge ganz einfach mit einer Schere, einem Messer, Skalpell oder Rasierklinge. Die Länge dieser sollten zwischen 15 und 25 Zentimeter lang sein. Kürzer ist auch möglich. Es sollte jedoch ein Steckling mit ein paar Internodien (Astgabelungen) sein.


Die richtige Hilfe und Nährstoffe für Stecklinge

Der erste Schritt nach dem Schnitt: Der Schnitt der Stecklinge dürfen nicht zu lange Sauerstoff ausgesetzt sein und sollten deshalb direkt in Wasser gestellt werden. Passiert das nicht, kann die Pflanze schnell eingehen.
Anschließend ist das einpflanzen in Stecklingtablett, Torfquelltopf oder anderen Stecklingsbedarf gesteckt werden. Des Weiteren ist die Verwendung von Substraten wie das Hesi Wurzel Complex fördernd. Es gibt auch passende Starter-Sets, die als Hilfe der Pflanze alle nötigen Nährstoffe liefern.
Anschließend sind Gewächshäuser oder Anzuchtstationen ausschlaggebend für das Leben einer Pflanze. Diese kann man auch in kleiner Form zu Hause aufstellen. Bei größeren Pflanzen kann auf sogenannte Growboxen zurückgegriffen werden. Diese sind speziell für den Indoor Grow konzipiert und bieten der Pflanze eine natürliche Umgebung.