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Growboxen - Aufbau, Vergleich und die beste Growbox im Test

Eine Growbox ist ganz einfach gesagt eine Box, die für Indoor Pflanzenzucht konzipiert ist. Diese Box bietet den Vorteil, dass jegliche Art von Pflanzen und in jeder Räumlichkeit wachsen kann. Die Pflanzen müssen lediglich von der Breite und Höhe in diese Growbox hineinpassen und deshalb gibt es auch viele verschiedene Größen, bei dem jeder Gärtner fündig wird. Möchte man diese Box für die Anzucht verwenden und die Pflanzen später im Garten einpflanzen, dann reichen relativ kleine Growboxen aus. Größere Pflanzen können bis zur vorgegebenen Raumhöhe in riesigen Growboxen heranwachsen und selbst bis zur Blüte und Ernte darin verweilen.

Stecklinge Wachstum in der Growbox

Die Überlegenheit zur freien Natur ist, dass die Pflanzen bei optimaler Versorgung und Pflege keinem Risiko ausgesetzt sind. Im Indoor Growing gibt es keine Unwetter, keine Schädlinge, der Sonnen-Ersatz kann beliebig und ohne Schatten leuchten und die Bewässerung kann ebenfalls automatisch und in der richtigen Dosierung inklusiver Nährstoffzufuhr erfolgen.

Damit die Pflanzen optimal gedeihen können und die Überlegenheit zur Natur auch gegeben ist, benötigt eine Growbox verschiedenes Zubehör, denn in einer dunklen und lichtundurchlässigen Box wird keine Pflanzenart wachsen. Aus diesem Grund wird mindestens folgendes Zubehör benötigt:

  • Spezielle Grow Lampe als Sonnenschein-Ersatz
  • Belüftung und Lüfter für eine ausgewogene Durchlüftung
  • Pflanzenkübel in der passenden Größe
  • Erde als Nährstoffboden
  • Substrate und Dünger für Nährstoffmangel

Das wichtigste dieser Zubehör Punkte ist natürlich der Sonnenschein-Ersatz in Form von Grow LED Lampen oder aber die altbewährte Natriumdampf- oder Metallhalogenlampe. Diese Arten von Lampen geben der Pflanze das benötigte Licht zur Photosynthese und lässt diese wachsen. Für diesen Teil haben wir bereits in dem Blog Beitrag Die besten Grow LED Lampen im Vergleich mit Stromkosten beschrieben und geben eine detaillierte Übersicht mit Kostenvergleich.

Der zweite Punkt heißt Belüftung: Jede Pflanze benötigt eine ausreichend Luftversorgung und einen Luftaustausch. Es ist somit erforderlich die Growbox mit frischer Luft zu versorgen und verbrauchte Luft wieder zu entfernen. Hierzu gibt es Belüftungsanlagen mit Abluftsystemen, die zudem noch in Kombination eines Filters unangenehme Gerüche im Wohnraum verhindern. Möchte man die Luft in der Box zirkulieren lassen, so gibt es auch praktische Lüfter für eine passende Umluft im System.

Um die Pflanzen in geeignete Behälter und Töpfe zu pflanzen, bieten wir eine Vielzahl an Pflanzenkübeln an. Die Töpfe sollte so gewählt werden, dass diese nicht zu klein geraten und in die Growbox reinpassen. Für die Größe ist es Hilfreich sich vorher für eine Growbox entschieden zu haben.

In die Pflanzenkübel muss die passende Erde. Für eine ideale Indoor Growing Anzucht empfehlen wir Anpflanzerde und die BIOBIZZ Coco-Mix Erde, die speziell als Pflanzenwachstumsmittel eingesetzt wird und beste Ernteergebnisse schafft. Vor allem für junge und Nährstoffhungrige Pflanzen sind spezielle Erdmischungen goldwert.

Auch wenn die Erde bereits hervorragende Eigenschaften bietet, schaffen spezielle Dünger noch bessere und schnellere Ergebnisse. Es gibt unterschiedliche Arten, die zum Beispiel als Wurzelwachstumshilfe gelten oder für die Blütephase eingesetzt werden. Aber auch hier gibt es bereits vorgefertigte und preiswerte Starterboxen, wie die Hesi Starterbox Erde Grow.

Doch kommen wir zurück zu dem eigentlichen Thema unseres Blog-Beitrags: Der Growbox.

Wie sind Growboxen aufgebaut?

Aufgebaut sind Growboxen in der Regel sehr einfach. Es besteht ein Rahmen (meist aus Stahl), die Ecken werden mit Verbindern zusammengehalten und drumherum kommt das Zelt, welches bei guten Growboxen komplett lichtdicht ist und zudem innen durch eine Beschichtung reflektierend ist.

Diese Beschichtung ist wichtig und hierbei unterscheiden sich minderwertige Growboxen von qualitativ hochwertigen Growboxen wie von Homebox, Secret Jardin oder G-Tools.

Zur Veranschaulichung sieht man im folgenden Bild eine Growbox im gesamten. Klar zu sehen sind Luftein- und Luftauslässe, der Stahlrahmen, die Eckverbinder, das Zelt und vor allem die reflektierende Innenbeschichtung.

Ansicht einer Secret Jardin Intense Growbox von Innen mit der reflektierenden Innenbeschichtung

Alle Growboxen haben zudem Lufteinlässe und Luftauslässe für eine ideale Luftzirkulation an denen Belüftungen angeschlossen werden können. Weitere Funktionen, wie ein wasserdichter Boden, Montagepunkte für Zubehör oder lichtundurchlässige Reisverschlüsse sind in den hochwertigen Growboxen ebenfalls Standardfeatures.

Jeder Hersteller hat jedoch auch noch extra Funktionen oder spezielles Zubehör. So bietet zum Beispiel Secret Jardin in seiner Intense Serie Stütznetze an, die Pflanzen im Wachstum stützen. Homebox wiederum ein abnehmbares und wasserundurchlässiges Bodenelement und G-Tools bietet bereits leere oder ausgestatte Growschränke an, die in vielen Varianten erhältlich sind. So können bereits Lüfter oder Grow LED Lampen verbaut sein und dieses in unterschiedlichen Ausführungen.

G-Tools Bonanza G-Bars visuelle Veranschaulichung und Aufbau

Wie groß muss eine Growbox sein?

Die Frage der Größe ist immer abhängig vom gewünschten Projekt. Möchte man kleine Pflanzen züchten, die niemals zu groß geraten, dann reichen bereits niedrige Growboxen. Weiß man jedoch, dass man Pflanzen wählt, die über einen Meter hochwachsen, so sollte man eine größere Growbox wählen.

Aus diesem Grund gibt es auch häufig Growboxen, die bis zu 2m gehen. Wenn man den Platz hat, dann empfiehlt es sich so eine Höhe zu wählen. Bedenken bezüglich einer idealen Lichtverteilung sind da nicht gegeben, da Pflanzenlampen aufgehangen werden und diese variabel verstellt werden können. Ist man zwischen zwei Größen unentschlossen, da man nicht weiß, welche Pflanzen in der Zukunft darin gezüchtet werden, so sollte man immer die größere Variante wählen.

Als Faustregel kann man sagen, dass 30x30x60cm Growboxen von Homebox zu den sehr kleinen zählen. Bei 60x60cm gibt es bereits höhere Varianten, wie die Secret Jardin Dark Room 60 (Rev.3.0), die 170cm in die Höhe ragt.

Secret Jardin Dark Room 60 (Rev.3.0) visuelle Veranschaulichung und Aufbau

Zu bedenken ist immer, dass die Höhe der Growbox nicht immer die Höhe der Pflanzen entsprechen kann, denn man muss immer Pflanzentöpfe, Belüftung und die Pflanzenlampe abziehen. Zudem sollte die Pflanzenlampe nicht näher als 20cm an die Pflanze montiert werden, um Schäden und eine optimale Lichtverteilung zu gewährleisten.

Welche Lampen eignen sich für eine Growbox?

Die Antwort auf diese Frage ist abhängig von der gewählten Growbox, die sich nach der Größe richtet. Eine Growbox mit einer geringen Fläche wird es schwierig haben eine Sanlight Q6W mit knappen 40cm überhaupt in die Growbox zu bekommen. Da würde sich schon eher eine Greenception GC 4 mit lediglich 28,5x28,5 cm eignen.

Hat man jedoch eine große Growbox und braucht viel Lichtleistung, so empfiehlt es sich hier in leistungsstarke und große Lampen zu investieren. Empfohlen wird jedoch bei mehreren Quadratmetern, dass nicht eine riesige Lampe installiert wird, sondern die Lichtleistung auf mehrere aufgeteilt wird. So bekommt man eine deutlich bessere Lichtverteilung in der Box hin.

Secret Jardin Intense 300 (300x360x242 cm) in einer 3D Zeichnung

Belüftung bei Natriumdampflampen

Sowohl Natriumdampflampen als auch Grow LED Lampen haben eine Leistung, die in Wärme abgegeben wird. Aufgrund der sparsamen Leuchtdioden bei Grow LED Lampen geben diese deutlich weniger Abwärme ab, als Natriumdampflampen. Aus diesem Grund wird empfohlen bei Natriumdampf- oder Metallhalogenlampen eine stärkere Belüftung einzubauen, damit sich keine Hitze stauen kann und die Raumtemperatur nicht zu hochsteigt.

Warum gibt es teure und günstige Growboxen?

Die Unterschiede wurden weiter oben schon mehr oder weniger beschrieben. Zum einen ist die Qualität des Zeltes und des Rahmens deutlich minderwertiger und zum anderen ist vor allem die reflektierende Innenbeschichtung aus billigem Material gefertigt oder erst gar nicht gegeben.

Viele billige Modelle schaffen es auch nicht das Licht in der Growbox zu lassen und man sieht von außen durch Nähte, Reisverschlüsse oder schlechte Verbindungen das Licht durchscheinen. Das wiederrum sind eindeutige Anzeichen für Undichtigkeiten, die Feuchtigkeit im Bodenbereich und Gerüche in den Wohnraum entweichen lassen.

Das Zeltmaterial kann man mit einem günstigen Camping-Zelt oder einer günstigen Regenjacke vergleichen. Zu erkennen auch an dem dauerhaft knittrigen Material.

Billige und preiswerte Growbox - Unterschied zu guten Growboxen

Welche ist die beste Growbox auf dem Markt?

Diese Frage ist nicht immer leicht zu beantworten und es gibt einige Hersteller mit guten und hochwertigen Produkten auf dem Markt. Deshalb haben wir uns auf folgende Eigenschaften für einen Growbox Test konzentriert:

  • Komfortable Größe
  • Umfangreiches Zubehör
  • Ideale Montagemöglichkeiten
  • Langlebigkeit, Lichtverteilung und Leistung
  • Preis- Leistung Sieger

Das Testergebnis: Die Homebox Q80+ Plus bietet eine ideale Lösung für die meisten Anwender. Mit 80x80x180cm ist die Größe komfortabel, das Zubehörangebot in Ordnung, die Qualität und Langlebigkeit hervorragend und der Preis für diese Growbox sehr gut. Der Vergleich mit anderen Größen und Modellen von Homebox war ebenfalls hervorragend und hatte keinen Unterschied zur Q80+ Plus. Lediglich der Platzbedarf war ein anderer.

Homebox Q80+ Plus - Unser Growbox Testsieger

Einziger Nachteil sind die bereits mitgesendeten Zubehörprodukte. So könnten Pflanzennetze oder weitere Haken zur Unterstützung dabei liegen. Bei dem günstigen Preis ist es aber zu verkraften. Wer zudem auf schwarze Growboxen steht, der wird bei Homebox nicht fündig. Aufgrund des hellen Designs bietet der Hersteller Eastside Impex lediglich helle Growboxen an. Dieses hat den Zweck, dass sich die Boxen unauffällig und dezent in den Raum integrieren.